Hebammen und die Haftpflichtproblematik
  





Aktuell beruhigen sich die Gemüter - Lösungen wurden gefunden...
Lösungen?
Wieder wird das grundlegende Problem nicht gelöst - die kosten der Haftpflichtversicherung bleiben enorm hoch und Hebammen verdienen weiterhin nur einen Hungerlohn! Außerdem gilt das getroffene Zugeständnis nicht für alle Hebammen. Nur der 'große' Verein hat eine Lösung gefunden, während der 'kleine' nicht einmal ein Angebot vorliegen hat.


Weiterführende Links:

Aufklärungsfilm - Die Haftpflichtproblematik und ihre Bedeutung für uns Eltern.

www.hebammenunterstützung.de



Was geschieht, wenn keine Dauerhafte Lösung gefunden wird?
Ohne Haftpflichtversicherung dürfen Hebammen nicht arbeiten, das hat zur Folge, dass alle Leistungen, die Hebammen erbringen wegfallen würden. Dies sind:

Betreuung während der Schwangerschaft (Kurse & Vorsorge)
Hebammen beruhigen, machen Mut und ebnen den Weg zu einer selbstbestimmten Geburt! Sie nehmen sich deutlich mehr Zeit als Frauenärzte (pro Termin ca. eine Stunde)!

 

Betreuung während der Geburt

In vielen Krankenhäusern arbeiten ausschließlich Beleghebammen. Auch diese dürften nicht mehr ihren Beruf ausüben. Somit müsste in etlichen Krankenhäusern die Entbindungsstation schließen.


Auch die in Krankenhäusern angestellten Hebammen sind betroffen, da eine deutlich größere Anzahl Geburten von einer Hebamme betreut werden müssten.

Die Frauen wären bei der Geburt mehr auf sich allein gestellt. Es würde mehr Kaiserschnitte geben!

 

Betreuung im Wochenbett und dem ersten Lebensjahr

Den Frauen- oder Kinderarzt außerhalb der Sprechzeiten erreichen? Wer hilft beim Stillen? An wen wendet man sich mit Wochenbettdepressionen? Warum schreit mein Baby? Hebammen sind in Notfällen Tag und Nacht zu erreichen!